Liebe Blogleser,
Menschen mit einer Hörminderung nehmen Umweltgeräusche ganz anders wahr als Normalhörende. Vor allem in Unterhaltungen verstehen Schwerhörige das Gesagte häufig schlecht. Mit ein paar Tipps können Sie Ihren Lieben die Kommunikation etwas erleichtern.
Zunächst sollten Sie den Betroffenen direkt ansprechen und ihn darauf aufmerksam machen, dass Sie sich mit ihm unterhalten möchten. So kann sich die hörgeschädigte Person voll und ganz auf die Unterhaltung konzentrieren.
Auch der direkte Augenkontakt, die sichtbare Mimik und die Lippenbewegungen helfen Schwerhörigen dabei, dass Gesagte in einen Zusammenhang zu setzen. Jedwede Ablenkung wie Kauen sollte möglichst vermieden werden.
Sprechen Sie deutlich und nicht zu schnell. Optimal für die Unterhaltung ist eine ruhige Umgebung ohne zu viele störende Hintergrundgeräusche.
Dies waren ein paar nützliche Tipps, wie Sie die Kommunikation mit einer hörgeschädigten Person verbessern können. Fällt Ihnen noch mehr […] Weiterlesen »
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Liebe Blogleser,
kennen Sie schon Hammer, Amboss und Steigbügel? Vielleicht haben Sie sich ja schon einmal gefragt, wie das menschliche Gehör eigentlich funktioniert? Gerne erkläre ich Ihnen den Hörvorgang in einem gesunden menschlichen Ohr.
Die Geräusche aus der Umgebung, also der Schall, wird durch die Luft übertragen. Die Ohrmuschel nimmt den Schall wie ein Trichter auf. Im Gehörgang werden anschließend die Schallwellen gebündelt und an das Trommelfell weiter geleitet. Dieses wird dabei in Schwingungen versetzt. Im Mittelohr befinden sich die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel. Auch sie werden durch den ankommenden Schall in Schwinungen versetzt. Dieser mechanische Vorgang führt dazu, dass der Schall bis zum Innenohr gelangt. Das wie ein Schneckengehäuse geformte Innenohr ist nur so klein wie ein Kirschkern, arbeitet aber sehr präzise und nimmt sogar kleinste Tonhöhenunterschiede wahr. Das […] Weiterlesen »
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Liebe Blogleser,
dass Kinder und Jugendliche schlecht hören, ist nicht erst seit gestern bekannt. Generationen von Eltern klagen seit jeher über die angebliche Schwerhörigkeit ihrer Zöglinge. Besonders Ermahnungen und Aufforderungen scheinen dabei auf das so genannte „taube Ohr“ zu stoßen, während Lob und Anerkennung der Erfahrung nach recht gut gehört werden können.
Doch Spaß beiseite. Eine im April 2011 veröffentlichte Studie der Techniker Krankenkasse anlässlich des Tages gegen Lärm bestätigt Vorahnungen, die wir bei mein-hoershop.de schon seit langem hegen: Immer mehr Kinder und Jugendliche haben Hörschäden! Die Techniker Krankenkasse kommt durch die Analyse der eigenen Versichertendaten zu diesem Schluss. Im Jahr 2006 wurde rund 50 von 1.000 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren ein Hörgerät vom Arzt verschrieben. Bis 2010 nahm die Anzahl der Verschreibungen auf 63 zu – was einem Anstieg […] Weiterlesen »
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Liebe Blogleser,
ein Hörtest hat das Leben von Dr. Ulla Schultens-Kaltheuner nachhaltig verändert. Lange Jahre hat sie sich erfolgreich vor einer Untersuchung gewehrt und immer wieder neue Ausreden gefunden, um der Wahrheit aus dem Weg zu gehen. Dabei gibt sie im Nachhinein zu, dass sie schon lange vor der Diagnose „hochgradige Schwerhörigkeit“ unter ihren Hörproblemen litt. Schlussendlich war es eine nahe Verwandte, die sie auf die Problematik ansprach und so den Stein endgültig ins Rollen brachte.
In ihrem Buch „Ich bin schwerhörig – und das ist auch gut so!“ erzählt die Allgemeinmedizinerin von ihrer persönlichen schwerhörigen Vergangenheit und setzt sich sensibel mit dem Thema auseinander. Interessierte finden vielerlei Informationen und nützliche Tipps zu Fragestellungen wie „Wann sollte man sich für Hörgeräte entscheiden?“ oder ganz konkret „Der Ablauf bei der Versorgung mit Hörgeräten“.
Dr. […] Weiterlesen »
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In den vergangenen Jahren konnten die deutschen Krankenkassen einen alarmierenden Trend unter ihren Versicherten feststellen. So hat sich die Zahl der Jugendlichen, die noch minderjährig vom HNO-Arzt ein Hörgerät verschrieben bekommen haben, drastisch erhöht. Der Grund ist hierfür oftmals derselbe; zu viel Musikkonsum in einer viel zu hohen Lautstärke führt zur so genannten lärmbedingten Schwerhörigkeit. Ob über Kopfhöher, in der Disco oder auf dem Konzert, ein Großteil der Jugendlichen setzt sich zu häufig zu hohen Lautstärken aus. So kann z. B. die Musik auf dem Mp3-Player oder im Live-Konzert der Lieblingsband schnell mal 100 dB erreichen – was dem Geräusch eines Presslufthammers aus geringer Entfernung entspricht. Geräusche dieser Intensität schädigen schon nach kurzer Zeit irreparabel die feinen Haarzellen im Innenohr, welche unter anderem für gutes Hören zuständig sind.
Wenn Sie Ihre […] Weiterlesen »
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