Synästhesie – ich sehe was, was du nicht siehst

Liebe Blogleser,

die meisten von uns hören eine Zahl und dabei bleibt es dann auch. Nicht so die Synästhetiker: Bei ihnen lösen Reize wie zum Beispiel Töne oder Farben im Normalfall eine Überschneidung von zwei Sinnen aus. Konkret kann das bedeuten, dass diese Menschen eine Zahl hören und gleichzeitig eine für sie damit verbundene Farbe sehen. So ist die Fünf vielleicht blau und die Neun rot. Das sogenannte „Farbenhören“ ist die häufigste Ausprägung der Synästhesie, bei der Eindrücke mit zwei Sinnen wahrgenommen werden. Andere Synästhetiker sehen Töne in bunten Farben, fühlen Buchstaben oder schmecken Worte.

Bei einer ausgebildeten Musikerin aus der Schweiz wurde eine noch ungewöhnlichere Kombination festgestellt: Sie kann Töne nicht nur hören und sehen, sondern gleichzeitig auch schmecken. So empfindet sie bestimmte Tonintervalle als salzig, andere hingegen schmecken nach Gras […] Weiterlesen »

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Das lauteste Tier der Welt

Liebe Blogleser,

sie ist nur knapp einen Zentimeter groß und macht trotzdem mehr Lärm als Löwe, Elefant oder Affe. Wissen Sie schon wovon die Rede ist?

Die Ruderwanze ist das im Verhältnis zur Körpergröße lauteste Tier der Welt. Mit einer Lautstärke von 99,2 Dezibel macht sie in etwa so viel Lärm wie ein vorbeifahrender Lkw. Das Männchen fabriziert dieses „Zirpen“ mithilfe eines speziellen Schrillorgans, um den Weibchen zu imponieren. Dabei streicht es Borstenfelder an den Innenseiten der Vorderschenkel über eine vorspringende, scharfe Kante an der Kopfseite. Die Reibefläche ist gerade einmal 50 Mikrometer groß und entspricht damit der Breite eines menschlichen Haares. Der erzeugte sehr hohe Ton wird durch einen Sauerstoffspeicher in Luftblasenform am Vorderkörper weiter verstärkt.

Trotz dieser Lautstärke nehmen wir Menschen dieses unauffällige braune Insekt nur sehr selten wahr. Es lebt […] Weiterlesen »

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“Oben ohne” ist es oft zu laut

Liebe Blogleser,

die Sonne scheint, die Temperaturen steigen – die perfekte Zeit für Fahrten im offenen Cabrio. Doch vielen ist gar nicht bewusst, dass beim Cabriofahren extreme Lautstärken von bis zu 90 Dezibel erreicht werden können – insbesondere dann, wenn man hohe Geschwindigkeiten fährt. Das ist alles andere als ein Vergnügen für die Ohren, denn Experten raten bereits ab 85 Dezibel zu Gehörschutz. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass der Gehörschutz nicht zu stark dämmt, sondern das Hören wichtiger Verkehrsgeräusche noch zulässt. Dafür gibt es speziellen Filtergehörschutz. Eine weitere wirksame Maßnahme kann es sein, die Seitenfenster zu schließen, damit kann der Lärmpegel etwas gesenkt werden. Und immer daran denken, dem Gehör regelmäßige Ruhepausen zu gönnen. Denn bewusst die Stille zu genießen, kann ebenso Vergnügen […] Weiterlesen »

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Nie mehr kalte Ohren

Liebe Blogleser,

Sonnenstrahlen und warme Temperaturen ließen uns hier und da in den vergangenen Tagen schon einmal vom herannahenden Frühling träumen, doch das Wetter hat uns ordentlich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Resultat sind eisige Temperaturen und böiger kalter Wind, der auch den Unempfindlichsten unter uns Hände und Ohren gefrieren lässt. Die Hände lassen sich auch ohne Handschuhe schnell in den Jackentaschen schützen, doch unsere Ohren sind dem frostigen Wind oft ausgesetzt. Sowohl im inneren als auch im äußeren Ohr können dann Schmerzen einsetzen, die unter anderem durch die kältebedingte schlechte Durchblutung entstehen. Oftmals ist eine Mütze jedoch zu warm, ein Stirnband zu rutschig und viele Alternativen bleiben dann nicht mehr übrig, um die Ohren vor Kälte und Wind zu schützen.

Auf mein-hoershop.de bieten wir pfiffige Earbags an, die die […] Weiterlesen »

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Der O-Ton des Ruhrgebietes

Liebe Blogleser,

für uns Ruhrgebietler stand das vergangene Jahr ganz im Zeichen der Kulturhauptstadt. Nie zuvor war das kulturelle Angebot so groß und die Möglichkeiten so vielfältig, das Ruhrgebiet zu erkunden. Aber auch nach dem Ende von RUHR.2010 hat der ehemalige „Ruhrpott“ kulturell noch viel zu bieten.

Kennen Sie zum Beispiel die Klänge von Kirchen und Klöstern im Ruhrgebiet? Die Stimmen von Dortmundern und Duisburgern? Die Geräusche, die arbeitende Pumpen, Mahlwerke und Blechstanzereien fabrizieren? Der in Herne geborene Richard Ortmann hat diese und viele weitere Töne, Klänge und Geräusche des Ruhrgebietes seit über 40 Jahren gesammelt und sie in einem umfangreichen Geräuschearchiv zusammengestellt.

Schon in frühester Kindheit entdeckte „der Geräuschesammler“ seine Leidenschaft für die Musik- und Tonwelt und betätigte sich unter anderem als Musiker, Installationskünstler, Saxophonist und Hörspielmacher. Außerdem organisierte er zahlreiche kulturelle […] Weiterlesen »

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