Wer steckt hinter mein-hoershop.de?

Seit seiner Gründung im Jahr 1951 begleitet das traditionsreiche Dortmunder Familienunternehmen GEERS Hörakustik Menschen in Europa auf ihrem Weg zum guten Hören.

Angesichts der derzeit rund 15 Millionen Menschen mit Hörproblemen in Deutschland ist es unser Anliegen auf den wichtigen Sinn – das Gehör – aufmerksam zu machen. Längst sind es nicht mehr nur ältere Menschen, die von Hörproblemen betroffen sind: Jüngste Studien stellten fest, dass mittlerweile fast jeder vierte Jugendliche schon ein Problem mit dem Gehör hat.

In den GEERS-Fachgeschäften vor Ort bieten erfahrene Hörgeräteakustik-Meister und Meisterinnen umfassende Dienstleistungen. Dazu gehören Hörtests, die ausführliche Beratung, die individuelle Anpassung von Hörsystemen aber auch Gehörschutz, um einem Hörverlust aktiv vorzubeugen. Ergänzend bieten wir Ihnen in unserem Onlineshop Qualitätsprodukte rund ums gute Hören wo immer Sie sich gerade befinden, unabhängig von Ort und Öffnungszeiten.

Kleine Alltagshelfer – Wichtige Signale sehen und hören

Liebe Blogleser,

das Leben mit einer Hörminderung kann im Alltag manchmal eine Herausforderung sein. Das Wahrnehmen von Signalen – sei es das Telefon, die Türklingel oder der Wecker – spielt eine große Rolle, um am Leben richtig teilnehmen zu können. Es gibt zahlreiche nützliche Hilfsmittel, die das Leben mit einer Hörminderung erleichtern können. Einige Geräte möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen:

Blitzlichtwecker: Diese speziellen Wecker verfügen neben einem lauten Signalton über ein auffälliges Blitzlicht oder wahlweise auch kräftige Vibrationsimpulse. So können Sie Ihren Tag entspannt beginnen und sich zuverlässig wecken lassen.

Telefone und Handys mit Hörverstärkung: Diese Geräte sind mit einer extra laut einstellbaren Hörer- und Klingeltonlautstärke ausgestattet. Zudem bieten diese Telefone in der Regel eine äußerst einfache Bedienung, die durch große Tasten und ein kontrastreiches Display mit großer Schrift abgerundet ist. Häufig verfügen die Geräte zusätzlich über eine Notruftaste/-funktion und Hörgerätekompatibilität.

Signalsysteme: Damit Sie das Telefonklingeln, die Türglocke oder gar den Babyruf nicht überhören, gibt es ausgeklügelte Signalsysteme. Hierzu wird ein Sender z. B. am Telefon oder der Türklingel angebracht, welcher dann bei eingehenden Ereignissen entsprechende Signale an einen Empfänger sendet. Dies kann eine Blitzlampe oder ein tragbarer Vibrationsempfänger sein.

Kopfhörer: Vielleicht wurden Sie auch schon einmal auf Ihren zu lauten Fernseher hingewiesen? Eine mögliche Lösung sind hier drahtlose Funkkopfhörer, mit denen Sie den Fernsehton direkt am Ohr und in der individuell gewünschten Lautstärke hören können.

Vielleicht kennen Sie noch andere nützliche Alltagshilfen?

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Synästhesie – ich sehe was, was du nicht siehst

Liebe Blogleser,

die meisten von uns hören eine Zahl und dabei bleibt es dann auch. Nicht so die Synästhetiker: Bei ihnen lösen Reize wie zum Beispiel Töne oder Farben im Normalfall eine Überschneidung von zwei Sinnen aus. Konkret kann das bedeuten, dass diese Menschen eine Zahl hören und gleichzeitig eine für sie damit verbundene Farbe sehen. So ist die Fünf vielleicht blau und die Neun rot. Das sogenannte „Farbenhören“ ist die häufigste Ausprägung der Synästhesie, bei der Eindrücke mit zwei Sinnen wahrgenommen werden. Andere Synästhetiker sehen Töne in bunten Farben, fühlen Buchstaben oder schmecken Worte.

Bei einer ausgebildeten Musikerin aus der Schweiz wurde eine noch ungewöhnlichere Kombination festgestellt: Sie kann Töne nicht nur hören und sehen, sondern gleichzeitig auch schmecken. So empfindet sie bestimmte Tonintervalle als salzig, andere hingegen schmecken nach Gras und wieder andere einfach nach Wasser. Diese Fähigkeit beeinflusst allerdings auch den Musikgeschmack der jungen Frau, denn anspruchsvolle Harmonien überreizen ihre Sinne. Umgekehrt funktioniert das Ganze im Übrigen nicht: Die Schweizerin hört keine Töne, wenn sie einen bestimmten Geschmack auf der Zunge hat.

Synästhesie ist keine Erkrankung. Sie entsteht durch eine spezifische Vernetzung im Gehirn, die jedoch recht selten vorkommt.  Übrigens kann man Synästhesie auch – bis zu einem bestimmten Grad – erlernen, um sich zum Beispiel Zahlenkombinationen besser merken zu können.

Haben wir Synästheten unter unseren Lesern? Uns interessiert, wie sich eine Schwerhörigkeit und das Tragen von Hörgeräten hier auswirken.

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Passivrauchen führt zu Hörverlust

Liebe Blogleser,

Rauchen ist ungesund – das ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Wir wollen an dieser Stelle aber keine Moralpredigt halten, sondern die Forschungsergebnisse amerikanischer Wissenschaftler mit Ihnen teilen. Mediziner des Langone Medical Center der New York University fanden kürzlich heraus, dass Passivrauchen das Gehör von Teenagern immens schädigt. In einer aufsehenerregenden Studie untersuchten die Forscher das Blut von über 1500 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren und stellten dabei fest, dass die Belastung des Passivrauchens den Cotininspiegel massiv beeinflusst. Cotinin entsteht beim Abbau von Nikotin. Über den Nachweis im Blut lässt sich bestimmen, wie viel Tabakrauch in den Körper gelangt ist.

Mögliche Ursachen für den Hörverlust sind die Giftstoffe des Tabakrauchs, welche das Immunsystem und die Blutgefäße schädigen. Dies kann in einer schlechteren Blutversorgung des Innenohres resultieren, wodurch das Absterben der nicht erneuerbaren sensiblen Zellen verursacht wird.

Ausführliche Hörtests bei den Forschungsteilnehmern ergaben, dass vor allem mittlere und hohe Tonfrequenzen durch das Passivrauchen beeinflusst werden. Gerade diese Tonhöhen sind für das Verstehen von Sprache wichtig. Besonders alarmierend war auch die Tatsache, dass sich 82 Prozent der jungen Testpersonen, bei denen eine Hörminderung festgestellt wurde, nicht über ihren Hörverlust bewusst waren. Dabei hat dieser – auch für junge Menschen – weitreichende Konsequenzen.

Wir möchten Ihnen dazu raten, das Gehör Ihrer Kinder und Enkelkinder regelmäßig überprüfen zu lassen. Chronische Mittelohrenentzündungen zum Beispiel können ein Symptom für die vom Passivrauchen ausgelösten unwiderruflichen Schädigungen sein.

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Hörtest mal anders

Liebe Blogleser,

falls Sie schon einmal einen Hörtest gemacht haben, sind Ihnen die Pieptöne sicher bekannt. GEERS Hörakustik hat jetzt den Life-Hörtest entwickelt.  Dabei können Sie Ihr Hörvermögen mit Klangbildern aus dem alltäglichen Leben überprüfen lassen. Der Life-Hörtest ist interaktiv, denn mit Hilfe von Hörsituationen (wie zum Beispiel ein Gespräch im Restaurant) wird abgefragt, wie die Hörfähigkeit dabei empfunden wird.

Da eine Hörminderung meistens schleichend auftritt und häufig von Familie oder Freunden zuerst bemerkt wird, ist eine regelmäßige Hörvorsorge wichtig. Machen Sie den Life-Hörtest jetzt in jedem GEERS Fachgeschäft – natürlich kostenlos.

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Ausflug in die Geschichte der Hörgeräte

Liebe Blogleser,

die Technik schreitet rasend schnell voran und gerade jüngere Menschen können sich kaum mehr vorstellen, wie das Leben ohne Handy, Laptop und LCD-Fernseher aussah. Auch auf dem Gebiet der Hörhilfen hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert. Die Technik wird immer ausgereifter und leistungsstärker, was selbst uns Fachleute immer wieder positiv überrascht.

Dabei begann die Geschichte der Hörhilfen relativ simpel. Schon im 17. Jahrhundert verwendeten unsere Vorfahren erste Hilfsmittel in der Form von Hörrohren. Die Resultate der Schall verstärkenden Trichter waren mit 20 bis 30 db nach heutigen Maßstäben nicht sehr beeindruckend – bedeuteten aber schon damals einen beträchtlichen Gewinn an Lebensqualität.

Die Erfindung des Telefons gegen Ende des 19. Jahrhunderts kündigte einen großen Fortschritt bei der Weiterentwicklung von Hörhilfen an. Ab diesem Zeitpunkt bediente man sich der Telefontechnik und erfand erste elektrische Hörgeräte. Das Ergebnis war jedoch wenig zufriedenstellend, die Geräte waren groß und unpraktisch.

Der amerikanische Ingenieur Miller R. Hutchinson meldete im Jahr 1901 schließlich ein Patent an: für das tragbare Hörgerät namens „Acousticon“. Das war eine Sensation – nicht nur, weil die schwerhörige englische Königin Alexandra eine der ersten Trägerinnen war. Diese Hörhilfe wog übrigens noch 12 Kilogramm und war damit nicht für den täglichen unkomplizierten Einsatz geeignet. Viele Erfindungen und Jahre später, in den 1940ern, war die Technik so weit fortgeschritten, dass Geräte in der Größe einer Zigarettenschachtel gebaut werden konnten. Die Taschenhörgeräte verschwanden problemlos in der Kleidung und lediglich ein zum Ohr führendes Kabel war noch zu sehen.

Gegen Ende der 50er Jahre wurden die Bauteile der Hörhilfen durch die Erfindung des Transistors immer kleiner. Man entwickelte die ersten Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte, welche seither aus der Hörgeräteakustik nicht mehr wegzudenken sind. Später kamen Im-Ohr-Geräte hinzu und die in den 80er Jahren aufkeimende Digital-Technik ermöglicht seither sogar stark hörgeschädigten Menschen ein nahezu normales Leben.

Die weit zurückreichende Geschichte der Hörsysteme ist sehr spannend, spiegelt sie doch auch den Erfindergeist und Ideenreichtum der Menschheit über diesen Zeitraum wider. Falls Sie dieses Thema interessiert, empfehlen wir Ihnen als tiefer gehende Lektüre das Buch „Die Hand am Ohr“ von Rainer Hüls oder die Website der Akademie für Hörgeräte-Akustik in Lübeck.

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